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Es war einmal ein Lamm in der Skischule...

Alle Gäste und Freunde, die zwischen Januar und März bei uns im Büro/Verleih der Skischule waren, haben es vielleicht gesehen: Unser Lamm "Gustl".

Gerade geboren, war schnell klar, dass Gustl nicht ohne unsere Hilfe überleben konnte. Wir mussten die Aufgabe der Mutter mit der Flasche übernehmen. Da der Kleine aber schon recht schwach war und Wärme brauchte, konnte er nicht im Stall bleiben. Jetzt hatten wir aber ein Problem: Wir mussten ja tagsüber arbeiten und ein Lamm braucht am Anfang alle 2 Stunden die Milchflasche und außerdem auch Gesellschaft. Also haben wir kurzentschlossen den Gustl mit ins Skischulbüro genommen.

 

Die ersten Tage hat er noch in seiner großen Kiste verbracht. Diese wurde ihm aber dann schnell zu langweilig und er ist immer raus gesprungen und hat den Verleih erkundet. Da die Reaktionen der Gäste durchweg positiv waren, haben wir das auch zugelassen. Natürlich mussten wir uns etwas überlegen, da Schafe ja nicht stubenrein sind. Wir haben daher in eine Babywindel ein Kreuz für den Schwanz geschnitten und Gustl diese angezogen. Das hat perfekt funktioniert.

 

In der Zeit, die er bei uns gelebt hat, gab es viele schöne Begegnungen, besonders mit Kindern. Diese haben dann auch oft die Fütterung mit der Flasche übernommen. Aber auch unsere Skilehrer waren ganz verrückt nach ihm und haben ihm sogar Fußballspielen beigebracht. Wenn er müde war oder der Rummel ihn gestört hat, hat er sich einfach auf das Sofa im Skilehrerraum zurück gezogen.

Im März wurde es dann langsam anstrengend mit ihm. Er hat angefangen Heu zu fressen und hat das, was wir ihm angeboten haben, im ganzen Büro verteilt. Eine Erziehung bei einem Schaf funktioniert leider nur sehr begrenzt. Außerdem hat er eine Vorliebe für Papier entwickelt und da dies sicher auch nicht gut für seinen Magen war, mussten wir immer alles in die Höhe räumen, wie bei einem kleinen Kind.

 

Als es dann Ende März warm genug war (Gustl war ja Heizungstemperatur gewöhnt) und er auch nur noch 3 Tränkzeiten am Tag hatte, konnten wir ihn vorsichtig mit den anderen Schafen bekannt machen. Er wurde gleich gut aufgenommen und hatte Gefallen daran mit den anderen Lämmern herum zu tollen.

 

Über den Sommer durfte Gustl auch schon mit auf die Alm. Am 2. Juni war Schafauftrieb bei uns in der Leutasch. Er konnte mit weiteren 300 Artgenossen im Schafparadies Bergleintal die Freiheit genießen.

Inzwischen ist er wieder bei uns und wir sind schon sehr gespannt, ob er schon selber für Nachwuchs gesorgt hat.

Es war einmal ein Lamm in der Skischule...

Alle Gäste und Freunde, die zwischen Januar und März bei uns im Büro/Verleih der Skischule waren, haben es vielleicht gesehen: Unser Lamm "Gustl".

Gerade geboren, war schnell klar, dass Gustl nicht ohne unsere Hilfe überleben konnte. Wir mussten die Aufgabe der Mutter mit der Flasche übernehmen. Da der Kleine aber schon recht schwach war und Wärme brauchte, konnte er nicht im Stall bleiben. Jetzt hatten wir aber ein Problem: Wir mussten ja tagsüber arbeiten und ein Lamm braucht am Anfang alle 2 Stunden die Milchflasche und außerdem auch Gesellschaft. Also haben wir kurzentschlossen den Gustl mit ins Skischulbüro genommen.

 

Die ersten Tage hat er noch in seiner großen Kiste verbracht. Diese wurde ihm aber dann schnell zu langweilig und er ist immer raus gesprungen und hat den Verleih erkundet. Da die Reaktionen der Gäste durchweg positiv waren, haben wir das auch zugelassen. Natürlich mussten wir uns etwas überlegen, da Schafe ja nicht stubenrein sind. Wir haben daher in eine Babywindel ein Kreuz für den Schwanz geschnitten und Gustl diese angezogen. Das hat perfekt funktioniert.

 

In der Zeit, die er bei uns gelebt hat, gab es viele schöne Begegnungen, besonders mit Kindern. Diese haben dann auch oft die Fütterung mit der Flasche übernommen. Aber auch unsere Skilehrer waren ganz verrückt nach ihm und haben ihm sogar Fußballspielen beigebracht. Wenn er müde war oder der Rummel ihn gestört hat, hat er sich einfach auf das Sofa im Skilehrerraum zurück gezogen.

Im März wurde es dann langsam anstrengend mit ihm. Er hat angefangen Heu zu fressen und hat das, was wir ihm angeboten haben, im ganzen Büro verteilt. Eine Erziehung bei einem Schaf funktioniert leider nur sehr begrenzt. Außerdem hat er eine Vorliebe für Papier entwickelt und da dies sicher auch nicht gut für seinen Magen war, mussten wir immer alles in die Höhe räumen, wie bei einem kleinen Kind.

 

Als es dann Ende März warm genug war (Gustl war ja Heizungstemperatur gewöhnt) und er auch nur noch 3 Tränkzeiten am Tag hatte, konnten wir ihn vorsichtig mit den anderen Schafen bekannt machen. Er wurde gleich gut aufgenommen und hatte Gefallen daran mit den anderen Lämmern herum zu tollen.

 

Über den Sommer durfte Gustl auch schon mit auf die Alm. Am 2. Juni war Schafauftrieb bei uns in der Leutasch. Er konnte mit weiteren 300 Artgenossen im Schafparadies Bergleintal die Freiheit genießen.

Inzwischen ist er wieder bei uns und wir sind schon sehr gespannt, ob er schon selber für Nachwuchs gesorgt hat.

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